Willkommen

Liebe Besucher*innen unserer Homepage,

vom 12.- 22. November findet wieder die ökumenische Friedensdekade statt. In ganz Deutschland kommen Menschen zusammen, um für den Frieden zu beten, und das schon seit 1980. Damals als eine Initiative kirchlicher Jugendgruppen in der DDR. (Von daher kommt übrigens das bekannte Logo des Schmieds, der ein Schwert zu einer Pflugschar umschmiedet.)
In diesem Jahr steht die Dekade unter dem Motto: „Sicher nicht – oder?“ Der Überfall auf die Ukraine und jetzt der Krieg in Israel und Palästina haben viele (vermeintliche?) Sicherheiten in Frage gestellt.
Ich will daran festhalten: Das Starke, das sich als Heldentum und Siegermut im Krieg zeigt, kann nicht in einen echten Frieden führen. Es ist das Sanfte und Schwache, das Aufmerksame und Wachsame, das auch im Feind den Menschen erkennt.
Was wäre, wenn Hilfslieferungen aus Israel in den Gaza-Streifen gingen? Wenn die Hamas ihre Geiseln freiließe? Was passierte, wenn Russland die entführten Kinder zurückbrächte? Wenn Präsident Selenski den russischen Präsidenten zu einem Friedenstreffen einladen würde?
Darauf zu hoffen, lässt uns als Träumende erscheinen. Als Narren vielleicht sogar. Doch als solche haben wir Narrenfreiheit und dürfen, um Christi Willen, Fragen stellen und nach der Wahrheit suchen.

sicher nicht - oder?

sicher nicht – oder?
fünf Variationen auf eine Anfrage

möchtest du lieber bomben werfen statt korn zu säen
sicher nicht – oder
warum sonst sehnst du dich nach frieden

möchtest du lieber tote bergen statt lebende zu schützen
sicher nicht – oder
warum sonst sehnst du dich nach waffenstillstand

möchtest du lieber gefangene machen statt freunde zu finden sicher nicht – oder
warum sonst sehnst du dich nach versöhnung

möchtest du lieber trümmer räumen statt häuser zu bauen
sicher nicht – oder
warum sonst sehnst du dich nach neubeginn

möchtest du lieber zäune ziehen statt grenzen zu öffnen
sicher nicht – oder
warum sonst sehnst du dich nach frieden

(Vera-Sabine Winkler)

Dass wir die Hoffnung auf echten Frieden nicht aufgeben, wünscht

Ihr Pfarrer Lutz Domröse

Wir beten für Frieden.

Jeden ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr in der Johanneskirche.

Möglichkeiten zu spenden finden Sie hier:

Diakonie Katastrophenhilfe

Spendenkonto Ukraine

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Ukraine Krise
Online spenden

Weitere Informationen: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine

Spenden für Binnenflüchtlinge und ukrainische Flüchtlinge in Nachbarländern
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern unterstützt über das Diakonische Werk in Bayern die Deutsche Evang.-Luth. Kirche in der Ukraine, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn und die Evangelische Kirche Augsburger Bekenntnisses in Polen bei der Versorgung von Geflüchteten im Land und in den benachbarten Ländern.
Für diese Hilfe wurde ein spezielles Konto bei der ELKB eingerichtet:

Landeskirchenkasse der ELKB
Evangelische Bank eG
IBAN DE57 5206 0410 0001 0101 07
Stichwort „Ukraine – SN00-0005“

 

Unsere wunderbare Johanneskirche ist von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit für alle geöffnet! Dort können Sie eine Kerze anzünden.
Sie finden dort wöchentlich einen Flyer mit Impulsen zum Sonntag, und in unregelmäßigem Abstand die "Predigt-Nachlese", eine Predigt, die in der Johanneskirche gehalten wurde.

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